Pressemitteilung: Pflichtupdate für alle FLARM und PowerFLARM Geräte; Neuer TrackingServer

Baar, Schweiz – 28. Januar 2015 – FLARM Technology hat heute angekündigt, dass das geplante Pflichtupdate für alle FLARM-Geräte in Kürze veröffentlich wird. Das Update ist zwingend für alle FLARM Geräte und betrifft alle klassischen FLARM Produkte, alle kompatiblen Produkte von Drittherstellern (LXNAV, LX Navigation, Garrecht/Air Avionics, Triadis, Ediatec, Flytec/Bräuniger, OzFlarm) sowie alle PowerFLARM Produkte.

Das kostenlose Update wird anfangs März 2015 auf www.flarm.com verfügbar gemacht. Es enthält sicherheitsrelevante Verbesserungen, um Verkehrswarnhinweise noch selektiver und robuster zu machen und unnötige Hinweise zu vermeiden, beispielsweise unter Berücksichtigung von Wind. Funktionen sind enthalten, um vor zeitlich beschränkten Gefahrenzonen zu warnen (aktive Fallschirmsprungzonen, Modellflug, Drohnen). Neue Positions- und Meldungskodierungen sowie eine individualisierbare no-tracking-Einstellung erlauben verbesserte Flugverfolgung, genügen gesteigerten Datenschutzanforderungen und erhöhen die Systemintegrität. Die neue Flughindernisdatenbank enthält komplexere Hindernistypen und –zonen, alte Versionen der Datenbank können dafür nicht weiter genutzt werden. Die Hindernisdatenbank und Funktionserweiterungen können erworben werden unter shop.flarm.com.

Dieses Pflichtupdate wurde anlässlich des letzten Pflichtupdates im 2011 angekündigt und ist ein zentrales Element des FLARM-Integritätskonzepts, seit FLARM im 2004 im Markt vorgestellt wurde.

Falls ein FLARM-Gerät nicht aktualisiert wird, ist das Gerät nach dem 31. März 2015 nicht mehr betriebsbereit.

Jedes FLARM-Gerät muss im Rahmen jährlicher Wartung auf die jeweils aktuelle Firmware aktualisiert werden. Ohne entsprechende Wartung ist die Funktionsbereitschaft nicht sichergestellt.

FLARM TrackingServer

Im Frühling 2015 wird FLARM Technology einen skalierbaren TrackingServer Dienst anbieten, welcher verschiedene FLARM Bodenstationen verbindet. Damit kann der Flugverlauf teilnehmender Flugzeuge bspw. während eines Wettbewerbs oder innerhalb eines Clubs verfolgt werden. Die neue no-tracking-Einstellung und der bisherige stealth-Modus werden vollständig unterstützt, individuelle Datenschutzbedürfnisse werden damit respektiert. Search & Rescue (SAR) Dienste können ausreichend auf den Datenbestand zugreifen. TrackingServer wird verschiedenste empfangende Datenquellen kombinieren (z.B. FLARM Funkrohmeldungen, Mobiltelefonie, SPOT, FlarmNet und andere), und den Kerninhalt jedem kostenlos in einem standardisierten Format zur Verfügung stellen. Später werden boden- und flugzeuggestützte FLARM-Geräte Verkehrsdaten von Drittquellen erneut ausstrahlen (re-broadcast), um unabhängig der Technologie eine maximale Systemabdeckung zu erreichen. Dies erfolgt unter Nutzung von FLARM‘s patentierter und innovativer Mesh-Technologie. Neue Datenquellen und Datenbezügerdienste aus TrackingServer sind willkommen.

Über FLARM Technology GmbH

FLARM Technology stellt mehrfach preisgekrönte Kollisionsvermeidungssysteme für die Allgemeine Luftfahrt her. Diese Technologie hat sich im vergangenen Jahrzehnt aufgrund des klaren Nutzens rasch flächendeckend durchgesetzt. Heute sind annähernd 30‘000 kompatible Systeme verschiedener Hersteller im weltweiten Einsatz. Ursprünglich entwickelt für Segelflugzeuge, nutzen heute zunehmend Motorflugzeuge und Drohnenbetreiber FLARM, um die Gefahr von Zusammenstössen wesentlich zu reduzieren. Im Gegensatz zum teuren TCAS-System von Grossflugzeugen ist FLARM für die spezifischen Anforderungen von kleineren Flugzeugen ausgelegt. Die neuen und zugelassenen PowerFLARM-Geräte sind für die Allgemeine Luftfahrt besonders geeignet und waren auch vor anderen Flugzeugen mit Transponder oder ADS-B.