Firmware Update 6.40 verfügbar

Firmware Version 6.40 ist ab sofort für alle FLARM Geräte verfügbar. Diese Version enthält ein intuitiveres Hindernisverhalten, volle Antennendiversität, neue Reichweitenanalyse sowie eine weitere Option zur Verbesserung der Privatsphäre. Die Firmware ist verfügbar für alle PowerFLARM, Classic FLARM und FLARM-interoperablen Geräte, und steht auf der Webseite der jeweiligen Gerätehersteller kostenlos zum Download bereit. Für Geräte, die durch FLARM Technology selbst hergestellt werden, hier.

Luftfahrthindernisse wie Stromleitungen oder Seilbahnen haben neu eine seitliche Pufferzonen ähnlich den Antennen. Das Warnverhalten beim Fliegen annähernd parallel zum Hindernis ist dadurch gleichmässiger. Gleichzeitig wurde das Verhalten beim Kreisen oder Kurvenfliegen in der Nähe eines Hindernis angepasst, was zu weniger Warnungen führt. Am seriellen Datenausgang wird neu eine eindeutige Kennung des Hindernissegments ausgegeben, damit intelligente Anzeigen bspw. bei wiederholten Annäherungen durch Hubschrauber repetitiven Warnungen unterdrücken können. Diese Funktionen sind nur auf PowerFLARM Geräten nutzbar und benötigen eine gültige Hindernisdatenbank. Die aktuelle Datenbank mit interaktiver Visualisierung ist online verfügbar.

PowerFLARM Geräte enthalten zwei Antennen “FLARM A” und “FLARM B”, die zweite muss durch eine RFB-Lizenz aktiviert werden. Die neue Firmware macht nun beide Antennen vollständig symmetrisch nutzbar, d.h. mit aktiver RFB-Lizenz sendet nun auch die zweite Antenne zusätzlich zum Empfang (ausgenommen in Nordamerika). Damit ist das Flugzeug besser rundum geschützt. Die RFB-Lizenz kann für PowerFLARM Core Geräte im Webshop erworben werden. Bereits existierende Lizenzen aktivieren automatisch das neue Verhalten. PowerFLARM Portable Geräte benötigen keine Lizenz.

Die Online-Reichweitenanalyse wurde vollständig überarbeitet und stellt zusätzlich eine Seitenansicht dar, um die Qualität der Installation in 3D zu beurteilen. Neu können mehrere Dateien gleichzeitig hochgeladen und zusammen ausgewertet werden. Beide Funkantennen werden neu unabhängig ausgewertet. Weitere Tipps zur Beurteilung und Verbesserung Ihres Einbaus finden Sie im Kapitel “Sicherheitssysteme brauchen Sorgfalt und Pflege” hier.

Für erhöhte Anforderungen an die Privatsphäre gibt es neu auf allen Geräten eine Möglichkeit, die ausgestrahlte Identifikationsnummer zufällig zu verändern. Wählen Sie dazu im Online Konfigurationstool die ICAO 24-Bit Adresse «0» (Null). In diesem Fall nutzt das Gerät bei jedem Neustart (d.h. üblicherweise einmal täglich) eine neue zufällig ID. Wir raten allerdings davon ab, diese Möglichkeit zu nutzen, weil damit u.a. Suche & Rettung (SAR) erschwert bis verunmöglicht wird. Die Funktion steht für Geräte der ersten Generation (F4) nicht zur Verfügung, ebenso nicht bei gleichzeitiger Verwendung eines Mode-S Transponders, da dieser die ICAO Identifikation ohnehin ausstrahlt.

Der Bezug bzw. das Verwenden der Firmware 6.40 untersteht der aktualisierten Endnutzer-Lizenzvereinbarung. Zusätzliche Informationen zur Version können den Release Notes entnommen werden.

FLARM auch Marktführer bei Drohnen

Seit Jahren wird über Sicherheit von Drohnen diskutiert. Hier ist die Lösung, TBS FLARM: Drohnen werden damit für bemannte Flugzeuge sichtbar. Und Drohnen können bemannte Flugzeuge sehen und rechtzeitig reagieren. Das Systemdesign ist dafür ausgelegt, auch mit diesen neuen Teilnehmern effizient und sicher zu funktionieren.

Wir sind stolz auf die weltweit erste Lösung für Drohnen, welche die Funktionen Verkehrsinformationen, Kollisionswarnungen und Fernerkennung kombiniert und mit über 35’000 Flugzeugen kompatibel ist. Anders als ADS-B ist FLARM ein echt kooperatives System, in kleinen Flugzeugen stark verbreitet, und dominiert den unteren Luftraum ausserhalb grosser Flughäfen.

Mit dem FLARM Software-Upgrade für TBS werden in den kommenden Wochen Zehntausende von Drohnen zum bereits grossen FLARM Population hinzustossen. Der in Hongkong domizilierte Hersteller TBS ist im Besonderen in den USA stark vertreten, aber auch in Asien und Europe verbreitet.

https://www.youtube.com/watch?v=W65ooyvrktg&feature=youtu.be

https://blog.seidel-philipp.de/flarm-radar-for-drones-and-fpv-wings/

https://www.helicomicro.com/2017/07/24/securite-aerienne-partenariat-team-blacksheep-flarm/

http://team-blacksheep.com/products/prod:flarm_aviation

FLARM Product Selector

Firmware Update 6.08/6.09 verfügbar

Neue Firmware ist verfügbar für alle FLARM Geräte. Diese verbessert das Verhalten um Alert Zones herum (AZN), fügt neue Audiotestmöglichkeiten für Installationsbetriebe hinzu und erhöht die maximale Versorgungsspannung bei PowerFLARM Core auf 32 V, um in zusätzlichen Flugzeugtypen genutzt zu werden.

Aktualisieren Sie Geräte-Firmware und Hindernisdatenbank mindestens alle 365 Tage als Teil der üblichen Instandhaltung des Flugzeugs.

Die neue Firmware sowie die zugehörigen Release Notes steht hier zum Download bereit.

FLARM-Varianten im Motorflug-Cockpit

Das Luftfahrtmagazin AeroRevue publiziert eine Übersicht  aktueller Cockpitanzeigen (EFIS), mit dem Kommentar „das von Piloten entwickelte und weitverbreitete FLARM ist schon fast ein Must-have. Ein Teil der EFIS-Hersteller bietet eine Verbindung über die 232er-Schnittstelle an, die es ermöglicht, die FLARM-Infos mit auf das Display zu spielen. Es kann auch als passives TCAS fungieren und somit auch vor Verkehr von Flugzeugen ausgerüstet mit Mode S-, Mode A/C- sowie ADS-B-fähigen Transpondern warnen.“

Transport Canada empfiehlt PowerFLARM

Aufgrund eines Zusammenstosses zwischen zwei kanadischen Flugzeugen ohne FLARM hat Transport Canada eine Empfehlung für PowerFLARM in der Form eines Aviation Safety Letter ausgesprochen. Transport Canada (TC) sowie das Transportation Safety Board of Canada (TSB) heben hervor dass „sehen und gesehen werden“ als alleinige Massnahme im Sichtflug (VFR) nicht ausreicht, um Kollisionen zu vermeiden. Beide empfehlen, alle Flugzeuge mit einem Kollisionswarnsystem auszurüsten und gehen im Beitrag auf die Funktionsweisen und Vorteile von PowerFLARM ein.

Stellungnahme von FLARM Technology zu unaufgeforderten Emails

Eine Person, die sich selbst abwechselnd “Herbert Khum” oder “Herbert Khun” nennt, hat in letzter Zeit unaufgefordert Emails an diverse Empfänger geschickt. Die Emails wurden von verschiedenen Adressen abgeschickt. Die Nachricht wurde auch auf einigen Foren publiziert. Herr Khum gibt vor, ein Mitarbeiter von ABB Deutschland zu sein. Einige Emails enthalten jedoch eine Telefonnummer der ABB Schweiz, was dem widerspricht. Laut Auskunft ABB ist die Telefonnummer jedoch nicht in Betrieb, und es arbeite dort auch keine Person unter diesem Namen.

Die Nachricht enthält unbewiesene, tendenziöse und falsche Aussagen über das FLARM System. Herr Khum hat uns leider zu keinem Zeitpunkt kontaktiert, um eine zügige Lösung der angeblich gefundenen Probleme zu ermöglichen. Jede neue FLARM Firmware wird nach bestem Wissen und Gewissen ausgiebig geprüft, um Effektivität und Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten. Dies gilt auch für die aktuelle Version.

Ein White Paper zum Thema Kompatibilität, Privatsphäre und Verschlüsselung wurde im letzten Jahr publiziert und kann hier runtergeladen werden.

Es ist unser erklärtes Ziel, die Flugsicherheit zu erhöhen. Wir sind daher äusserst interessiert, Defekte in all unseren Produkten schnellstmöglich zu finden und beheben. Wir fordern Herr Khum daher auf, schnellstmöglich alle Schritte in eindeutiger Form zu publizieren, die eine Reproduktion seiner Resultate ermöglichen.

Neue externe Antenne verfügbar

AV-75_news_alphaIn Zusammenarbeit mit RAMI, einem bedeutenden Hersteller von Flugzeugantennen, haben wir eine neue FLARM Antenne AV-75 für die Aussenmontage entwickelt. Sie ersetzt alle bisherigen FLARM Antennen. Das Design ist angelehnt an RAMI’s erfolgreiche AV-74 SSR/DME Antenne, aber für FLARM Frequenzbänder optimiert sowohl in Europa wie Nordamerika.

Zwei Versionen sind verfügbar, je nach Montage oben oder unten am Flugzeugrumpf. Die Antenne ist besonders geeignet für Metallrümpfe, weil diese FLARM Signale dämpfen und so zu einer ungenügenden Reichweite führen.

Um die neuen Antennen zu erwerben, kontaktieren Sie Ihren FLARM Händler.

PowerFLARM MCA durch EASA bewilligt

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat PowerFLARM Einbauten in Segel- und Motorflugzeugen zugelassen. Ein solcher Einbau wird als Minor Change (MC) zum Type Certificate (TC) des jeweiligen Flugzeugs eingestuft, und nennt sich Minor Change Approval (MCA). FLARM Technology hat die Zulassung erhalten, nachdem die zugehörigen umfangreichen Dokumente erstellt worden. Dazu gehören unter anderem ein angepasstes Aircraft Flight Manual Supplement (AFMS) sowie angepasste Verfahren zur Lufttüchtigkeit (airworthiness procedures).

Üblicherweise beantragt ein Installationsbetrieb die Zulassung im Rahmen eines Minor Change Approvals (MCA). Um Ihren Aufwand zu verringern, haben wir einen MCA vorbereitet, welcher für die meisten Segel- und Motorflugzeuge unter 2 Tonnen genutzt werden kann, und bezug nimmt auf die Zulassungs-Spezifikationen CS-22 für Segelflugzeuge und CS-23 für Motorflugzeuge.

Der Einbau kann auch als Standard Change (SC) vorgenommen werden, dürfen dann aber nur bei day VFR genutzt werden. Im Rahmen eines SC werden dieselben Dokumente benötigt wie für einen MCA, die Zulassung geht aber nicht über die EASA. Entsprechend sind unsere MCA-Dokumente auch nützlich für SC.

Im MCA sind zuätzlich Aussenantennen eingeschlossen, darunter auch die neue FLARM Antenne, sowie kompatible externe Anzeigen.

Mehr zu unseren MCA unter der MCA Produktseite.