Firmware Update 6.08/6.09 verfügbar

Neue Firmware ist verfügbar für alle FLARM Geräte. Diese verbessert das Verhalten um Alert Zones herum (AZN), fügt neue Audiotestmöglichkeiten für Installationsbetriebe hinzu und erhöht die maximale Versorgungsspannung bei PowerFLARM Core auf 32 V, um in zusätzlichen Flugzeugtypen genutzt zu werden.

Aktualisieren Sie Geräte-Firmware und Hindernisdatenbank mindestens alle 365 Tage als Teil der üblichen Instandhaltung des Flugzeugs.

Die neue Firmware sowie die zugehörigen Release Notes steht hier zum Download bereit.

FLARM-Varianten im Motorflug-Cockpit

Das Luftfahrtmagazin AeroRevue publiziert eine Übersicht  aktueller Cockpitanzeigen (EFIS), mit dem Kommentar „das von Piloten entwickelte und weitverbreitete FLARM ist schon fast ein Must-have. Ein Teil der EFIS-Hersteller bietet eine Verbindung über die 232er-Schnittstelle an, die es ermöglicht, die FLARM-Infos mit auf das Display zu spielen. Es kann auch als passives TCAS fungieren und somit auch vor Verkehr von Flugzeugen ausgerüstet mit Mode S-, Mode A/C- sowie ADS-B-fähigen Transpondern warnen.“

Transport Canada empfiehlt PowerFLARM

Aufgrund eines Zusammenstosses zwischen zwei kanadischen Flugzeugen ohne FLARM hat Transport Canada eine Empfehlung für PowerFLARM in der Form eines Aviation Safety Letter ausgesprochen. Transport Canada (TC) sowie das Transportation Safety Board of Canada (TSB) heben hervor dass „sehen und gesehen werden“ als alleinige Massnahme im Sichtflug (VFR) nicht ausreicht, um Kollisionen zu vermeiden. Beide empfehlen, alle Flugzeuge mit einem Kollisionswarnsystem auszurüsten und gehen im Beitrag auf die Funktionsweisen und Vorteile von PowerFLARM ein.

Stellungnahme von FLARM Technology zu unaufgeforderten Emails

Eine Person, die sich selbst abwechselnd “Herbert Khum” oder “Herbert Khun” nennt, hat in letzter Zeit unaufgefordert Emails an diverse Empfänger geschickt. Die Emails wurden von verschiedenen Adressen abgeschickt. Die Nachricht wurde auch auf einigen Foren publiziert. Herr Khum gibt vor, ein Mitarbeiter von ABB Deutschland zu sein. Einige Emails enthalten jedoch eine Telefonnummer der ABB Schweiz, was dem widerspricht. Laut Auskunft ABB ist die Telefonnummer jedoch nicht in Betrieb, und es arbeite dort auch keine Person unter diesem Namen.

Die Nachricht enthält unbewiesene, tendenziöse und falsche Aussagen über das FLARM System. Herr Khum hat uns leider zu keinem Zeitpunkt kontaktiert, um eine zügige Lösung der angeblich gefundenen Probleme zu ermöglichen. Jede neue FLARM Firmware wird nach bestem Wissen und Gewissen ausgiebig geprüft, um Effektivität und Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten. Dies gilt auch für die aktuelle Version.

Ein White Paper zum Thema Kompatibilität, Privatsphäre und Verschlüsselung wurde im letzten Jahr publiziert und kann hier runtergeladen werden.

Es ist unser erklärtes Ziel, die Flugsicherheit zu erhöhen. Wir sind daher äusserst interessiert, Defekte in all unseren Produkten schnellstmöglich zu finden und beheben. Wir fordern Herr Khum daher auf, schnellstmöglich alle Schritte in eindeutiger Form zu publizieren, die eine Reproduktion seiner Resultate ermöglichen.

Neue externe Antenne verfügbar

AV-75_news_alphaIn Zusammenarbeit mit RAMI, einem bedeutenden Hersteller von Flugzeugantennen, haben wir eine neue FLARM Antenne AV-75 für die Aussenmontage entwickelt. Sie ersetzt alle bisherigen FLARM Antennen. Das Design ist angelehnt an RAMI’s erfolgreiche AV-74 SSR/DME Antenne, aber für FLARM Frequenzbänder optimiert sowohl in Europa wie Nordamerika.

Zwei Versionen sind verfügbar, je nach Montage oben oder unten am Flugzeugrumpf. Die Antenne ist besonders geeignet für Metallrümpfe, weil diese FLARM Signale dämpfen und so zu einer ungenügenden Reichweite führen.

Um die neuen Antennen zu erwerben, kontaktieren Sie Ihren FLARM Händler.

PowerFLARM MCA durch EASA bewilligt

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat PowerFLARM Einbauten in Segel- und Motorflugzeugen zugelassen. Ein solcher Einbau wird als Minor Change (MC) zum Type Certificate (TC) des jeweiligen Flugzeugs eingestuft, und nennt sich Minor Change Approval (MCA). FLARM Technology hat die Zulassung erhalten, nachdem die zugehörigen umfangreichen Dokumente erstellt worden. Dazu gehören unter anderem ein angepasstes Aircraft Flight Manual Supplement (AFMS) sowie angepasste Verfahren zur Lufttüchtigkeit (airworthiness procedures).

Üblicherweise beantragt ein Installationsbetrieb die Zulassung im Rahmen eines Minor Change Approvals (MCA). Um Ihren Aufwand zu verringern, haben wir einen MCA vorbereitet, welcher für die meisten Segel- und Motorflugzeuge unter 2 Tonnen genutzt werden kann, und bezug nimmt auf die Zulassungs-Spezifikationen CS-22 für Segelflugzeuge und CS-23 für Motorflugzeuge.

Der Einbau kann auch als Standard Change (SC) vorgenommen werden, dürfen dann aber nur bei day VFR genutzt werden. Im Rahmen eines SC werden dieselben Dokumente benötigt wie für einen MCA, die Zulassung geht aber nicht über die EASA. Entsprechend sind unsere MCA-Dokumente auch nützlich für SC.

Im MCA sind zuätzlich Aussenantennen eingeschlossen, darunter auch die neue FLARM Antenne, sowie kompatible externe Anzeigen.

Mehr zu unseren MCA unter der MCA Produktseite.

Segelflugverband der USA (SSA) empfiehlt FLARM statt ADS-B Out

In der letzten Ausgabe des Magazins Gliding International wurden Ausnahmeregelungen für ADS-B Out Systeme in den USA besprochen. Solche Ausnahmen hat die US Luftfahrtbehörde FAA mittlerweile wieder im Rahmen der geplanten Gesetzgebung (Advance Notice of Proposed Rule Making, ANPRM) in Frage gestellt. Der Segelflugverband der USA (Soaring Society of America, SSA) wehrt sich nun gegen einen möglichen Zwang zu ADS-B Out und empfiehlt stattdessen FLARM als kostengünstigere und effektivere Lösung anstelle ADS-B.

Der Magazinbereicht kann hier gelesen werden.

Die Antwort der SSA findet sich hier.