MicroPilot und FLARM’s System zum automatischen Ausweichen

MicroPilot hat erfolgreich das FLARM Kollisionsvermeidungssystem mit dem eigenen Autopoloten kombiniert und macht so auf zuverlässige Weise automatisches Ausweichen für voll-autonome Drohnen möglich.

Eine zentrale Eigenschaft autonomer Drohnen ist die Fähigkeit, auf sichere und zuverlässige Weise Verkehr zu erkennen und diesem auszuweichen, ohne dass ein mensch dazwischengeschalten ist. Damit können die operationellen Risiken deutlich reduziert werden.

 

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Drohnen wird die Fähigkeit zum automatischen Ausweichen wichtig, namentlich bei Flügen ausser Sichtweite (BVLOS) und Vollautonomie.

„FLARM hilft seit über einem Jahrzehnt, Zusammenstösse bemannter Flugzeuge zu vermeiden. Es freut uns, dass neuerdings auch Drohnen diese Vorteile nutzen, und gleichzeitig für bemannten Verkehr erkennbar werden.“, erklärt FLARM Technology Ltd.

Weltweit erster regelmässiger und kommerzieller Drohnentransport, natürlich mit FLARM

Die Schweizerische Post, der Spitalverbund EOC und der Drohnenhersteller Matternet testeten im März 2017 erstmals eine Drohnenverbindung zwischen zwei Spitälern in Lugano. Nun geht das Projekt in die nächste Testphase. Nachdem sich der Drohnentransport im Frühling punkto Sicherheit, Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit bewährt hatte, werden nun erstmals echte Laborproben oder dringend benötigte Medikamente zwischen den beiden Spitälern per Drohne transportiert. Ziel der Partner ist es, ab Sommer 2018 den regulären Drohnentransport für die beiden Spitäler zu betreiben. Auf der Grundlage der Erfahrungen aus dem Testbetrieb vom März wurde die Drohne um das FLARM-System erweitert: über dieses Verkehrsinformations- und Kollisionsvermeidungssystem sendet die Drohne einerseits ein Signal aus, das sie für andere Luftfahrzeuge sichtbar macht. Auf der anderen Seite empfängt sie selbst Signale anderer Flugzeuge oder Drohnen und kann auf diese reagieren.

Mehr Information

https://www.post.ch/de/ueber-uns/unternehmen/medien/medienmitteilungen/2017/weitere-drohnenfluege-in-lugano

Matternet/Mercedes Transportdrohnen über der Stadt Zürich mit FLARM

Mercedes-Benz, der Drohnensystementwickler Matternet und der Online-Marktplatz siroop haben in Zürich ein Pilotprojekt für On-Demand-Lieferungen von e-Commerce-Produkten per Drohne gestartet. Das Pilotprojekt, das am 25. September mit ersten Tests begann, stellt einen Meilenstein für autonome Flugsysteme dar: Zum ersten Mal finden umfangreiche Drohneneinsätze autonom und ohne Sichtkontakt in einem urbanen Umfeld statt, um ein vollautomatisiertes e-Commerce-Drohnensystem zu testen. Die Entwicklung des Gesamtprojekts folgt dabei einem iterativen Ansatz mit schneller Erprobung und ständiger Optimierung.

Im Zuge des Pilotprojekts können Kunden beim Online-Marktplatz siroop ausgewählte Produkte bestellen. Diese sind maximal zwei Kilogramm schwer und für den Transport per Drohne geeignet.

Das Projekt wurde vom Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL gemäß der JARUS-SORA-Methodologie genehmigt. Sicherheit steht im Mittelpunkt des Projekts, das an fünf Tagen pro Woche ausschließlich bei günstigen Wetterbedingungen sieben Stunden lang läuft. Matternet-Drohnen sind mit dem gleichen FLARM Sense-and-Avoid-System in das Schweizer Luftraumsystem integriert, das von Hubschrauberbetreibern und anderen Nutzern des unteren Luftraums verwendet wird.

Bei den Drohnen handelt es sich um Matternet Quadcopter des Typs M2, die eine Traglast von maximal zwei Kilogramm und eine Reichweite von etwa 20 Kilometern haben. In den vergangenen Monaten wurde das integrierte System kontinuierlich verfeinert und in Vorbereitung auf den Einsatz im städtischen Umfeld umfangreich getestet.

Medienberichterstattung

https://techcrunch.com/2017/09/28/mercedes-benz-kicks-off-drone-delivery-pilot-in-zurich/

https://www.technologyreview.com/the-download/608978/delivery-drones-are-using-vans-as-roving-parcel-hubs-in-switzerland/

Firmware Update 6.40 verfügbar

Firmware Version 6.40 ist ab sofort für alle FLARM Geräte verfügbar. Diese Version enthält ein intuitiveres Hindernisverhalten, volle Antennendiversität, neue Reichweitenanalyse sowie eine weitere Option zur Verbesserung der Privatsphäre. Die Firmware ist verfügbar für alle PowerFLARM, Classic FLARM und FLARM-interoperablen Geräte, und steht auf der Webseite der jeweiligen Gerätehersteller kostenlos zum Download bereit. Für Geräte, die durch FLARM Technology selbst hergestellt werden, hier.

Luftfahrthindernisse wie Stromleitungen oder Seilbahnen haben neu eine seitliche Pufferzonen ähnlich den Antennen. Das Warnverhalten beim Fliegen annähernd parallel zum Hindernis ist dadurch gleichmässiger. Gleichzeitig wurde das Verhalten beim Kreisen oder Kurvenfliegen in der Nähe eines Hindernis angepasst, was zu weniger Warnungen führt. Am seriellen Datenausgang wird neu eine eindeutige Kennung des Hindernissegments ausgegeben, damit intelligente Anzeigen bspw. bei wiederholten Annäherungen durch Hubschrauber repetitiven Warnungen unterdrücken können. Diese Funktionen sind nur auf PowerFLARM Geräten nutzbar und benötigen eine gültige Hindernisdatenbank. Die aktuelle Datenbank mit interaktiver Visualisierung ist online verfügbar.

PowerFLARM Geräte enthalten zwei Antennen “FLARM A” und “FLARM B”, die zweite muss durch eine RFB-Lizenz aktiviert werden. Die neue Firmware macht nun beide Antennen vollständig symmetrisch nutzbar, d.h. mit aktiver RFB-Lizenz sendet nun auch die zweite Antenne zusätzlich zum Empfang (ausgenommen in Nordamerika). Damit ist das Flugzeug besser rundum geschützt. Die RFB-Lizenz kann für PowerFLARM Core Geräte im Webshop erworben werden. Bereits existierende Lizenzen aktivieren automatisch das neue Verhalten. PowerFLARM Portable Geräte benötigen keine Lizenz.

Die Online-Reichweitenanalyse wurde vollständig überarbeitet und stellt zusätzlich eine Seitenansicht dar, um die Qualität der Installation in 3D zu beurteilen. Neu können mehrere Dateien gleichzeitig hochgeladen und zusammen ausgewertet werden. Beide Funkantennen werden neu unabhängig ausgewertet. Weitere Tipps zur Beurteilung und Verbesserung Ihres Einbaus finden Sie im Kapitel “Sicherheitssysteme brauchen Sorgfalt und Pflege” hier.

Für erhöhte Anforderungen an die Privatsphäre gibt es neu auf allen Geräten eine Möglichkeit, die ausgestrahlte Identifikationsnummer zufällig zu verändern. Wählen Sie dazu im Online Konfigurationstool die ICAO 24-Bit Adresse «0» (Null). In diesem Fall nutzt das Gerät bei jedem Neustart (d.h. üblicherweise einmal täglich) eine neue zufällig ID. Wir raten allerdings davon ab, diese Möglichkeit zu nutzen, weil damit u.a. Suche & Rettung (SAR) erschwert bis verunmöglicht wird. Die Funktion steht für Geräte der ersten Generation (F4) nicht zur Verfügung, ebenso nicht bei gleichzeitiger Verwendung eines Mode-S Transponders, da dieser die ICAO Identifikation ohnehin ausstrahlt.

Der Bezug bzw. das Verwenden der Firmware 6.40 untersteht der aktualisierten Endnutzer-Lizenzvereinbarung. Zusätzliche Informationen zur Version können den Release Notes entnommen werden.

FLARM auch Marktführer bei Drohnen

Seit Jahren wird über Sicherheit von Drohnen diskutiert. Hier ist die Lösung, TBS FLARM: Drohnen werden damit für bemannte Flugzeuge sichtbar. Und Drohnen können bemannte Flugzeuge sehen und rechtzeitig reagieren. Das Systemdesign ist dafür ausgelegt, auch mit diesen neuen Teilnehmern effizient und sicher zu funktionieren.

Wir sind stolz auf die weltweit erste Lösung für Drohnen, welche die Funktionen Verkehrsinformationen, Kollisionswarnungen und Fernerkennung kombiniert und mit über 35’000 Flugzeugen kompatibel ist. Anders als ADS-B ist FLARM ein echt kooperatives System, in kleinen Flugzeugen stark verbreitet, und dominiert den unteren Luftraum ausserhalb grosser Flughäfen.

Mit dem FLARM Software-Upgrade für TBS werden in den kommenden Wochen Zehntausende von Drohnen zum bereits grossen FLARM Population hinzustossen. Der in Hongkong domizilierte Hersteller TBS ist im Besonderen in den USA stark vertreten, aber auch in Asien und Europe verbreitet.

https://www.youtube.com/watch?v=W65ooyvrktg&feature=youtu.be

https://blog.seidel-philipp.de/flarm-radar-for-drones-and-fpv-wings/

https://www.helicomicro.com/2017/07/24/securite-aerienne-partenariat-team-blacksheep-flarm/

http://team-blacksheep.com/products/prod:flarm_aviation

FLARM Product Selector

Firmware Update 6.08/6.09 verfügbar

Neue Firmware ist verfügbar für alle FLARM Geräte. Diese verbessert das Verhalten um Alert Zones herum (AZN), fügt neue Audiotestmöglichkeiten für Installationsbetriebe hinzu und erhöht die maximale Versorgungsspannung bei PowerFLARM Core auf 32 V, um in zusätzlichen Flugzeugtypen genutzt zu werden.

Aktualisieren Sie Geräte-Firmware und Hindernisdatenbank mindestens alle 365 Tage als Teil der üblichen Instandhaltung des Flugzeugs.

Die neue Firmware sowie die zugehörigen Release Notes steht hier zum Download bereit.

FLARM-Varianten im Motorflug-Cockpit

Das Luftfahrtmagazin AeroRevue publiziert eine Übersicht  aktueller Cockpitanzeigen (EFIS), mit dem Kommentar „das von Piloten entwickelte und weitverbreitete FLARM ist schon fast ein Must-have. Ein Teil der EFIS-Hersteller bietet eine Verbindung über die 232er-Schnittstelle an, die es ermöglicht, die FLARM-Infos mit auf das Display zu spielen. Es kann auch als passives TCAS fungieren und somit auch vor Verkehr von Flugzeugen ausgerüstet mit Mode S-, Mode A/C- sowie ADS-B-fähigen Transpondern warnen.“

Transport Canada empfiehlt PowerFLARM

Aufgrund eines Zusammenstosses zwischen zwei kanadischen Flugzeugen ohne FLARM hat Transport Canada eine Empfehlung für PowerFLARM in der Form eines Aviation Safety Letter ausgesprochen. Transport Canada (TC) sowie das Transportation Safety Board of Canada (TSB) heben hervor dass „sehen und gesehen werden“ als alleinige Massnahme im Sichtflug (VFR) nicht ausreicht, um Kollisionen zu vermeiden. Beide empfehlen, alle Flugzeuge mit einem Kollisionswarnsystem auszurüsten und gehen im Beitrag auf die Funktionsweisen und Vorteile von PowerFLARM ein.

Stellungnahme von FLARM Technology zu unaufgeforderten Emails

Eine Person, die sich selbst abwechselnd “Herbert Khum” oder “Herbert Khun” nennt, hat in letzter Zeit unaufgefordert Emails an diverse Empfänger geschickt. Die Emails wurden von verschiedenen Adressen abgeschickt. Die Nachricht wurde auch auf einigen Foren publiziert. Herr Khum gibt vor, ein Mitarbeiter von ABB Deutschland zu sein. Einige Emails enthalten jedoch eine Telefonnummer der ABB Schweiz, was dem widerspricht. Laut Auskunft ABB ist die Telefonnummer jedoch nicht in Betrieb, und es arbeite dort auch keine Person unter diesem Namen.

Die Nachricht enthält unbewiesene, tendenziöse und falsche Aussagen über das FLARM System. Herr Khum hat uns leider zu keinem Zeitpunkt kontaktiert, um eine zügige Lösung der angeblich gefundenen Probleme zu ermöglichen. Jede neue FLARM Firmware wird nach bestem Wissen und Gewissen ausgiebig geprüft, um Effektivität und Zuverlässigkeit des Systems zu gewährleisten. Dies gilt auch für die aktuelle Version.

Ein White Paper zum Thema Kompatibilität, Privatsphäre und Verschlüsselung wurde im letzten Jahr publiziert und kann hier runtergeladen werden.

Es ist unser erklärtes Ziel, die Flugsicherheit zu erhöhen. Wir sind daher äusserst interessiert, Defekte in all unseren Produkten schnellstmöglich zu finden und beheben. Wir fordern Herr Khum daher auf, schnellstmöglich alle Schritte in eindeutiger Form zu publizieren, die eine Reproduktion seiner Resultate ermöglichen.